Terrassenüberdachung aus Aluminium mit Glasdach an einem Wohnhaus

Terrassenüberdachungen · Pergolen · Markisen · Carports

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Was soll über die Terrasse?

Ein festes Dach aus Glas oder Stegplatten, eine Pergola mit drehbaren Lamellen, eine Markise für den Sommer oder ein Carport für das Auto: Hier geht es direkt zu den Kategorien, mit Filtern nach Breite, Tiefe, Gestell und Dacheindeckung.

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Pergola mit Lamellendach über einer Terrasse

Das Material

Glas oder Stegplatte? Das Dach entscheidet über Licht und Gewicht.

Verbundsicherheitsglas ist klar und kratzfest, aber schwer; Gestell und Wand müssen das Gewicht sicher tragen. Stegplatten aus Polycarbonat sind deutlich leichter und streuen das Licht, wirken aber weniger durchsichtig. Welche Schnee- und Windlast ein Dach aufnehmen kann, steht im Datenblatt des Herstellers.

Zu den Pergolen und Pavillons

Ratgeber

Planung, Material und Genehmigung

Terrassenüberdachung kaufen: worauf es ankommt

Eine Überdachung bleibt viele Jahre an Haus und Garten. Sie soll Regen abhalten, Licht durchlassen und Schnee und Wind aushalten. Bevor Sie sich für ein Modell entscheiden, lohnen sich vier Fragen: Wie breit und wie tief soll der geschützte Bereich sein, soll das Dach an der Hauswand befestigt werden oder frei stehen, aus welchem Material soll das Gestell sein, und wie viel Licht soll durch das Dach fallen?

Den Anfang macht meist die feste Terrassenüberdachung. Unter Terrassenüberdachungen finden Sie Anlehndächer für die Hauswand und freistehende Dächer mit Pfosten auf allen Seiten, mit Gestell aus Aluminium, Holz oder Stahl und einem Dach aus Glas oder Stegplatten. Breite und Tiefe stehen bei jedem Modell so, wie der Händler sie angibt. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob die Hauswand das Dach tragen kann und wo das Regenwasser hinlaufen soll.

Wer es luftiger mag, schaut bei den Pergolen und Pavillons. Eine klassische Pergola spendet Halbschatten und kann begrünt werden. Eine Lamellen-Pergola hat drehbare Dachlamellen: Geöffnet lässt sie Licht und Luft durch, geschlossen hält sie Regen ab. Feste Pavillons stehen frei im Garten und bieten einen eigenen Sitzplatz unter Dach. Faltpavillons und Partyzelte führen wir bewusst nicht, denn sie sind für den kurzen Einsatz gedacht.

Für Schatten nur bei Bedarf gibt es Markisen und Sonnensegel. Gelenkarmmarkisen fahren über der Terrasse aus, Kassettenmarkisen schützen das Tuch eingefahren in einem Gehäuse, Seitenmarkisen schirmen gegen Blicke und tief stehende Sonne ab. Ein Sonnensegel wird zwischen Hauswand, Pfosten oder Bäumen gespannt. Bei Markisen heißt die Tiefe Ausfall: das Maß, um das das Tuch von der Wand nach vorne reicht.

Das Auto bekommt sein Dach unter Carports. Ein Carport ist offen gebaut, das Auto ist von oben geschützt und bleibt gut belüftet. Es gibt Einzel- und Doppelcarports, aus Holz, Aluminium oder Stahl, mit Flach- oder Pultdach.

Vor dem Aufbau steht bei festen Dächern und Carports die Frage nach der Genehmigung. Ob ein Vorhaben ohne Baugenehmigung errichtet werden darf, regelt die Bauordnung Ihres Bundeslands, und die Grenzen sind unterschiedlich. Wie Sie das für Ihr Grundstück klären, steht im Ratgeber. Sie wissen noch nicht, was zu Ihrer Terrasse passt? Der Berater fragt nach Art, Größe und Bauart und zeigt die passenden Modelle. Insgesamt finden Sie hier 293 Modelle mit Maßen und Ausstattung aus den Daten der Händler.

Häufige Fragen zu Überdachungen

Glasdach oder Stegplatten?

Ein Dach aus Verbundsicherheitsglas ist klar durchsichtig und unempfindlich gegen Kratzer. Es ist aber schwer, sodass Gestell, Befestigung und Wand stärker belastet werden. Stegplatten aus Polycarbonat sind leichter und streuen das Licht. Welche Eindeckung ein Modell hat, sehen Sie im Filter Dacheindeckung und im Detailfenster.

Brauche ich für eine Terrassenüberdachung eine Baugenehmigung?

Das hängt vom Bundesland ab. Viele Landesbauordnungen stellen Terrassenüberdachungen bis zu einer bestimmten Fläche und teils auch Tiefe verfahrensfrei, die Grenzen unterscheiden sich aber. Auch ein verfahrensfreies Dach muss Bebauungsplan und Abstandsflächen einhalten. Verbindlich ist die Auskunft der unteren Bauaufsichtsbehörde.

Anlehndach oder freistehend?

Ein Anlehndach wird an der Hauswand befestigt und braucht nur vorne Pfosten. Die Wand muss dafür tragfähig sein. Ein freistehendes Dach steht auf eigenen Pfosten und kann überall auf dem Grundstück stehen, braucht aber mehr Fundamente. Im Filter Bauart wählen Sie zwischen beiden.

Hält das Dach Schnee und Sturm aus?

Welche Schnee- und Windlast eine Überdachung aufnehmen kann, gibt der Hersteller an. Diese Werte stehen, wenn vorhanden, im Datenblatt im Detailfenster. Ob sie für Ihren Standort reichen, klären Sie mit dem Hersteller oder einem Fachbetrieb, denn die Lasten hängen von Region und Höhenlage ab.

Kann ich eine Überdachung selbst aufbauen?

Viele Bausätze sind für den Aufbau mit zwei Personen und handwerklicher Erfahrung gedacht. Fundamente, die Befestigung an der Hauswand und das Verlegen schwerer Glasscheiben verlangen Sorgfalt. Bei Unsicherheit übernimmt ein Fachbetrieb die Montage. Motoren und Beleuchtung schließt eine Elektrofachkraft an.

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